ProMLM-Strukturierter-Direktvertrieb

ProMLM-Strukturierter-Direktvertrieb ist Dein Portal für professionellen strukturiertem Vertrieb.

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ProMLM – Dein Weg in die finanzielle Freiheit

Das Angebot:

1.) Der Fahrplan zur Auswahl des “richtigen” Partners

2.) Ponzi – Pyramidensysteme

3.) Begriffsdefinitionen

4.) Das eigene Geschäft

5.) Der Businessplan

6.) Motivation

7.) Deine Freiheit

 

1.) Der Fahrplan – Prüfe Deinen Partner!

Der Fahrplan ist eine “Vorab-To-Do-Liste”, die Du abarbeiten solltest, BEVOR Du einen Geschäftspartnervertrag (Einschreiben genannt) unterschreibst. Er ist aus vielen eigenen Erfahrungen und unterschiedlichen(englischsprachigen) Internetquellen übersetzt und zusammengetragen worden. Er stellt eine Hilfestellung dar, um Dir (als Neuling) eine praktikable Lösung an die Hand zu geben. Du ALLEINE bewertest die einzelnen Punkte selbst.

  • Werden Provisionen gezahlt, wenn Du neue Mitarbeiter wirbst – ohne das diese Umsatz gemacht haben?
  • Gibt es entsprechend hohe Einschreibegebühren für neue Mitarbeiter?
  • Kannst Du aufsteigen, ohne neue Mitglieder zu werben?
  • Mußt Du Eigenumsatz machen, um überhaupt Einen Euro Provision zu bekommen? Dieses wird unterschiedlich gerechtfertigt.
  • Gibt es mehr als 5 Bezahlebenen – bis UNENDLICH?
  • Wie sind die Provisionen verteilt ? Kommt bei dem Verkäufer selbst der Großteil an oder verdient die sog. Upline den Großteil?
  • Wie viel verdient der Durchschnittspartner? Wie viele sind wirklich in der Lage, davon ein Vollzeitgehalt zu generieren?
  • Wird sogenanntes “Frontloading” praktiziert? Das bedeutet, dass Du selber Dir ein großes Lager anlegst, was Du ja so einfach verkaufen kannst… Versteckt wird das oft hinter “unterschiedlichen Starterpaketen”, die auch noch durch einen “Fast-Start-Bonus” gepusht werden. Wenn Du Dir so “Qualifikationen” = Rabattstufen kaufen kannst, solltest Du SEHR vorsichtig sein. Natürlich ist es gerechtfertigt, “Schutzgebühren” für gedruckte Unterlagen etc. zu verlangen. So verhindert die Firma, das “Nur Sammeln”. Genauso ist es wichtig, dass Du Deine Produkte kennst und selbst testest. Die Firma sollte Dir dazu verbilligte Produkte zur Verfügung stellen. Wenn Du jedoch mehrere Hundert bis tausende Euro/ Dollar zahlen sollst, FINGER WEG! In der heutigen Zeit mit den Logistikmöglichkeiten kannst Du innerhalb kürzester Zeit Dinge bestellen.
  • Wo ist die Firma zugelassen? Schaue genau hin! Viele betrügerische Firmen hatten (über Deckadressen) ihre reale Zentrale in Panama und anderen Offshoredestinationen. So war / ist eine Strafverfolgung kaum bis gar nicht möglich. Die “deutschen Handlanger” sind selber meist Betrogene – nur mit besserer Bezahlung…
  • Wer ist der verantwortlich Handelnde? Was sagt das Internet über ihn? Viele Betrüger haben eine fortlaufende Kette von ach so super Firmen “versenkt”. Jede war optimiert aus der vorherigen hervorgegangen… Ich rede hier nicht von den “Hatern” und anonymen Verleumdern.
  • Musst Du Deine Waren aus dem Ausland importieren? Gerade bei Nahrungsergänzungen etc. ist hier äußerste Vorsicht geboten! Nicht nur das hier Zoll etc. anfällt… Darf das Produkt in dieser Zusammensetzung überhaupt in Deutschland auf den Markt gebracht werden?? Was im Ausland vll. noch erlaubt ist, muss in Deutschland nicht der Fall sein. Hier geht es nicht mehr um Kavaliersdelikte, sondern um schwere Straftaten! Du “spielst” im Extremfall mit Deinem und/oder dem Leben Deiner Kunden.
  • Wenn die Firma keine deutsche Niederlassung hat, wie sicher ist Deine Provision? Kennst Du die rechtlichen Gegebenheiten des Landes? Mit dem Einstieg in eine solche Firma willst Du ja langfristig ein passives Einkommen generieren…
  • Sind die Produkte überhaupt verkaufsfähig? Gibt es gleichwertige Angebote im Reformhaus etc. zu billigeren Preisen oder über den klassischen Großhandel als Wiederverkäufer?  Wird der überhöhte Preis mit “Phantasie-Eigenschaften” begründet, die die Firma selber erfunden hat?  Das Argument der besseren Preise gegenüber dem Einzelhandel stimmt in den meisten Fällen nicht. Die Begründungen sind meist nur “Marketing-Sprech”.
  • Gibt die Firma klare Vorgaben, wie der Firmenname genutzt werden darf und wie die Produkte beworben werden dürfen? Verbotene Heilaussagen werden gerne im Bereich Nahrungsergänzung gemacht – öffentlich und in internen Foren! Das sind Straftaten, die nicht nur den “Partner” ins Gefängnis bringen können, sondern auch der Firma schwer schaden können. Die FDA in den USA ist da sehr rigoros – genauso die Behörden in Deutschland. Sorgt die Firma selber durch Schulungen und Überprüfungen für eine klare Linie?
  • Gibt es Gerichtsurteile gegen die Gründer – z.B. wegen gekaufter Titel und Verstoß gegen das Verbot von Heilaussagen etc.?

Mit diesen Fragen solltest Du in der Lage sein, die meisten Betrüger zu erkennen. Gerade heute im Internetzeitalter gibt es kein 100%. Da jedoch auch Dein Gegenüber ein Mensch ist,  gibt es keinen 100% igen Betrug. Wenn Dir auf Fragen keine klaren Antworten gegeben werden, suche Dir jemand anderen… es gibt genug Angebote.

2. PONZI – Systeme – auch Schneeballsysteme genannt

  • Von vielen wird der Begriff “Schneeballsystem” mit dem Begriff “Multi-Level-Marketing” vermischt und hat so für viele Probleme gesorgt. So hat sich fast jede größere etablierte MLM-Firma mit diesen Vorwürfen vor Gericht – besonders in den USA – rumzuschlagen. Vieles ist dabei Auslegungssache und keine der etablierten Firma ist verschwunden…
  • Was ist nun ein Ponzi-Schneeballsystem? In der Basis ist es ein “Geldumverteilungssystem”. Das zu verteilende Geld kommt aus “Einschreibegebühren” oder wie auch immer benannt. Es gibt keinen echten Produktverkauf! Das “Produkt” ist das System an sich. In Deutschland sind die letzten Systeme sog. “Pilotensysteme” gewesen. Als unterste “Spielebene” gibt es die sog. Flugzeuge. Dieses hat z.B. 10 Plätze. Das “Ticket” kostet z.B. 5.000,-€. Damit darf ich ganz hinten Platz nehmen. Meine 5.000,- € werden nach einem Schlüssel auf die anderen 9 verteilt, wobei der Pilot an der Spitze das Meiste erhält. Ziel ist nicht der Vertriebsaufbau und Produktverkauf, sondern neue “Mitflieger” zu finden. Mit jedem Neuen rutsche ich einen Platz nach vorne und werde anteilig bezahlt. Wenn ich den 11. Gast gefunden habe, steige ich als Pilot aus diesem Flugzeug aus und werde “Führungskraft”.  Ich werde nun “Organisator”. Ich organisiere neue Flugzeuge und verdiene an allen neuen Mitgliedern mit.
  • Diese Systeme sind kriminell und illegal. Die Strafverfolgungsbehörden sind unterschiedlich schnell dabei… Sobald sich die ersten Geschädigten an die Gerichte wenden, mahlt die Justiz. Der Untergang solcher Systeme ist definitiv.
  • Die Betreiber / Initiatoren solcher Systeme sind oft mit hoher krimineller Energie dabei. Natürlich heissen sie heute nicht mehr Pilotenspiele… Sie nannten sich mal Schenk-Kreise oder waren als “Onlineverdienstsysteme” mit den unterschiedlichsten “virtuellen” Coins, Marketingpaketen und Softwareangeboten getarnt.
  • Was sind die offensichtlichen Erkennungszeichen?  Es gibt kein wirklich verkaufbares Produkt/ Angebot, das einen Markt hätte. Es müssen hohe Einstiegs- und/oder Monatsgebühren bezahlt werden, um weiter im System bleiben zu können. Diesen Gebühren steht kein realer Gegenwert entgegen. Es gibt viel Geheimnistuerei. Nur denen, die bezahlt haben, wird das System erklärt. Je weiter der Aufstieg desto mehr Details werden offenbart. So wird die “Führungskraft” zum Mittäter(STRAFTÄTER!). Er kann nicht mehr ungestraft aussteigen. Treffen werden Online über “Calls” abgewickelt oder auf konspirativen Treffen. Es müssen permanent neue Mitglieder geworben, um die Pyramide zu finanzieren. Rein rechnerisch muß irgendwann das ganze Universum Mitglied sein… Das Gleiche hat auch im Finanzbereich funktioniert. Mit den Geldern der “Neuinvestoren” werden die Scheinrenditen der Altinvestoren bezahlt. Diese Finanzpyramiden haben mit dem “Madoff-Skandal”  neue Höhen erreicht. Er soll bis zu 50 Milliarden US-Dollar eingesammelt haben. Andere schaffen bis zu einstelligen Milliardenbeträgen… Die Gier und die “Exklusivität” waren hier unter anderem die Triebfedern…
  • Der Graubereich:  Hierzu gibt es unterschiedlichste Gerichts-Aussagen weltweit. Wo Firmen verurteilt worden sind, waren es meist mehrere Gründe. Selten konnte eindeutig ein Ponzi-System nachgewiesen werden. Ein großer Streitpunkt ist das sogenannte “Frontloading”. Der Anteil des Verkaufs an die eigenen Partner wird hier in Relation zu den Gesamtumsätzen gesetzt. Ein sehr hoher Wert z.B. 70% zu 30% ist ein Anzeichen für unverkäufliche Produkte…und ein wichtiges Anzeichen für ein PONZI. Hier wird die “Einstiegsgebühr” in Form von (überteuerten) Starterpaketen umgesetzt.

3.) Begriffe

Gerade für Neulinge ist es schwierig, sich in dem Begriffswirrwarr – MLM-Sprech – zurechtzufinden. Deshalb werde ich hier einige Begriffe definieren:

  • Ponzi – Schneeball – Pyramidensysteme – Erklärung s.o.
  • MLM – Multi-Level-Marketing – Networkmarketing:  Vertrieb über mehrere Ebenen – eigentlich in jeder größeren Firma vorhanden – nur wird dort der Verkäufer nur auf einer Ebene bezahlt. Networkmarketing = Netzwerkmarketing: Es wird nicht über einen klassischen Shop verkauft, sondern über das persönliche Netzwerk. So soll eine bessere Kundenbindung und bessere persönliche Beratung ermöglicht werden. In der Praxis hat das leider oft zu einem “Spamvertrieb” geführt. Jeder, der nicht schnell genug weg war, wurde angehauen, um ihm die doch so super Geschäftsidee aufzuzwängen und/ oder die Produkte an den Mann/ Frau zu bringen. Dazu werden die sozialen Plattformen mit Werbelinks etc. geflutet… Das hat jedoch NICHTS mit dem System an sich zu tun!
  • Direktvertrieb: Dieses ist ein seit Urzeiten genutztes Verkaufssystem – Anstelle das der Kunde in das Geschäft kommt, kommt der Verkäufer direkt in die Kundenfirma / zum Privatkunden. Zu den größten und bekanntesten Firmen gehören z.B. Vorwerk mit ihren Staubsaugern oder auch die Tiefkühlkost-Lieferdienste wie Eismann und Bofrost etc. Diese Firmen sind keine MLM – Systeme… Die seriösen Vertreter sind im Bundesverband Mitglied und haben sich einen Ethik-Kodex gegeben. So soll sich von den “Spam-Vertrieben” – auch “Drückerkolonnen”genannt –  klar abgegrenzt werden.
  • Marketingplan: Dieses ist neben dem Produkt eines der wichtigsten Prüfkriterien – in dem Plan wird klar dargestellt, wie der Verkäufer entlohnt wird. Es werden die unterschiedlichen Ebenen vorgestellt und welche Bedingungen für welche Ebenen etc. nötig sind. Anstelle eines einfachen klar strukturierten Planes, machen viele Firmen eine Wissenschaft davon. Diese komplexen Pläne verstehen oft die eigenen Führungskräfte nicht mehr:-) Es fehlen die mathematischen Fähigkeiten, um das ganze Konzept zu verstehen und nachrechnen zu können. Einige Firmen sind an der Komplexität insolvent geworden… Wenn Du den Plan nicht verstehst, suche Dir eine andere Firma…
  • Auszahl-Prozentsatz: Dieses ist der entscheidende Faktor, ob Du jemals von Deinen Anstrengungen leben können wirst. Der Anteil des Gewinnes der Firma, der ausgeschüttet wird, ist das Geld, was über die verschiedenen Ebenen ausgeschüttet werden kann. Die Firma kann natürlich keine 100% ausschütten. Sie braucht Geld, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten und Reserven, um in der Zukunft neue Produkte etc. entwickeln zu können.  Der zweite Punkt ist hier, wie die Verteilung über die Ebenen aussieht – siehe oben!
  • Rekruting – Geschäftspräsentationen: Auf unterschiedliche Weise stellst Du Interessenten Dein Geschäft und die Produkte vor:  Dieses können “Homeparties”, Hotelpräsentationen oder auch Onlinewebinare sein. Es ist an Dir, was am Besten zu Dir und Deinem Angebot passt. Natürlich mußt Du das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb etc. beachten!  Beachte, dass nur aktive neue Partner Dir Umsatz und damit Gewinn bringen! Nur auf Masse gehen, bringt Dir zwar eine “große Organisation” – aber keinen Gewinn!
  • Das Geschäft – die Geschäftsmöglichkeit:  Dieser im Übermass gebrauchte Begriff sagt nur, dass Du eine Firma vertrittst und dafür Kunden und weitere Verkäufer suchst. Bei vielen sogenannten Möglichkeiten ist nicht viel von echter Möglichkeit vorhanden… außer das da einer auf Deine Kosten reich werden will:-)
  • Passive Einkommen – Reichtum: Auf fast allen Webseiten zu “Geschäftsmöglichkeiten” findest Du diesen Begriff in großen Buchstaben. Doch was verbirgt sich dahinter? Meist ein System, mit dem Du Andere, die Du nicht kennst, reich machst. Du findest selten den Namen der Firma, die dafür verantwortlich zeichnet, auf solchen Webseiten. Erst wenn Du Infos anforderst oder Dich zum Webinar etc. anmeldest, erfährst Du den Namen und worum es wirklich geht. Die Angst, dass sich der Interessent selbst im Netz schlau macht und sich dann nicht mehr bei dem Anbietenden anmeldet, steht dahinter. Passives Einkommen bezeichnet hier die “Differenzprovision”, die Du bekommst, wenn Dein Geschäftspartner Umsätze macht. Da er unter Dir eingestuft ist, gibt es eine Differenz zwischen Euren Stufen im System. Diese Provision ist daraus gerechtfertigt, dass davon ausgegangen wird, dass Du die “Neuen” trainierst und somit der Firma Arbeit abnimmst. Wie sieht nun die Realität bei den meisten Firmen aus? Lt. diverser Untersuchungen kann man Online nachsehen und erkennen, dass das Versprechen bei den meisten Firmen in der Realität nicht zu Reichtum und nennenswerten Einnahmen führt. Viele liegen weit unter den 450,-€ / Monat bei weit höherem Einsatz als bei den klassischen Minijobs. Natürlich geben die Firmen den Partnern die Schuld. Dieses muß jedoch differenzierter gesehen werden. Es liegt an vielen Faktoren. Die Hauptursache liegt auf der Seite der Firmen. Die Massenanwerbung von ungeeigneten Partnern, unfaire Marketingpläne, unverkäufliche Produkte mit übertriebenen Ergebnisversprechen etc. führen zu Frust und Inaktivität, weil die nötigen Folgebestellungen ausblieben und sich schnell keine neuen geeigneten Partner finden lassen.
  • Das Geschäft – Verkaufen-Empfehlen etc.: Was vielen neuen Partnern NICHT erzählt wird und auch nicht klar ist, ist die einfache Tatsache, das es sich dabei um eine reale FIRMENGRÜNDUNG handelt. Viele angeworbene Partner sind gar nicht in der Lage und willens eine Firma zu führen mit all seinen Vor- und Nachteilen. Sie sind eben Angestellte und keine UNTERNEHMER. Dann wird gerne erzählt, dass man nichts verkaufen müsse… es reiche, nur einen Link etc. weiter zu geben – zu EMPFEHLEN… damit steht man schnell im Verdacht des “PONZI-SYTEMS”. Ohne verkaufte Produkte wird kein Mehrwert generiert!
  • Das Scheitern: Dieses wird häufig benutzt, um das jetzt noch bessere / einfachere System zu verkaufen. Mein System ist besser.. hiermit schaffst Du es! Du wirst in einem solchen System nur den nächsten reicher machen!  Das Problem ist ein Anderes: Das Produktangebot gehört oft zu einem heiss umkämpften Megamarkt – z.B. Nahrungsergänzungsmittel. Deine Produkte sind oft im Vergleich zum Markt zu teuer und unterscheiden sich nicht nachvollziehbar für den Kunden vom billigeren Wettbewerb. Vielleicht kauft Dein Freundeskreis einmal aus “Gefälligkeit” bei Dir. Doch die Folge-Bestellungen bleiben aus, weil der Kunde sich anderweitig orientiert hat. Da Du nicht auf den “Krieg um die Kunden” genügend vorbereitet bist, wirst Du zwangsweise versagen und aufgeben. Wie willst Du auch gegen die milliardenschwere Marketingmaschinerie der großen Marktteilnehmer bestehen wollen?

4.) Das eigene Geschäft

Wenn Du immer noch interessiert bist, findest Du hier Lösungen für DEIN Geschäft, womit Du glücklich und finanziell frei werden kannst. Es geht nicht um das “Märchen vom schnell reich-werden”- Das gibt es nicht. In diesem Punkt geht es darum, herauszufinden, was Du wirklich willst und mit welcher Firma Du zusammen arbeiten willst. Es geht um Deinen Auswahlprozess.

  • Als erstes musst Du Dich von all den Marketing-Versprechen frei machen, das alles super und einfach geht… Es gibt kaum noch Branchen, wo es keinen Wettbewerb gibt… Also.. es wartet keiner auf Dich und sagt… das ist genau das, worauf ich schon immer gewartet habe… Du musst IMMER erstmal überzeugen… und aktiv verkaufen, um etwas zu verdienen
  • Als freier Mensch kannst Du selber entscheiden, was Du tun willst
  • Überlege Dir also, ob Unternehmer sein wirklich das ist, was Du willst – mit all den Folgen – Vorteilen und Nachteilen.
  • Wenn Du nicht wirklich bereit bist, ist vielleicht ein anderer Vollzeitjob oder ein zusätzlicher Minijob die bessere Alternative
  • Wenn Du JA zum Unternehmertum sagst, informiere Dich, was Du für eine Gründung brauchst – Steuerberater , Gründungsberater bei den Kammern etc. fragen…
  • Nachdem Du diese Grundfragen geklärt hast, ist es nötig zu überlegen, mit was Du Dich selbständig machen willst. Dieses entscheidet maßgeblich den Erfolg oder Misserfolg.
  • Überlege Dir, was Dir am meisten Spaß macht und was Du schon als Ausbildung mitbringst
  • Ganz wichtig ist hier: Du darfst Deinem Arbeitgeber KEINEN Wettbewerb machen! Zusätzlich darfst Du bei bestimmten “Standesberufen” wie Arzt, Heilpraktiker usw. z.B. keine eigene “Apotheke” betreiben oder über Deine Praxis Nahrungsergänzungen etc. verkaufen/empfehlen! Das kostet Dich die Zulassung!
  • Wenn Du herausgefunden hast, was Dein Lieblingshobby oder Tätigkeit ist, geht darum, herauszufinden, wie Du daraus ein profitables Geschäft machen kannst. Sagen wir mal: Du siehst Top aus und hast einen Faible für Parfüms und Kosmetik. Nun hast Du viele Möglichkeiten:
  • 1. Du entwickelst Deine eigene Marke. Dieses dürfte sehr schwer sein und braucht sehr viel Geld und Durchhaltevermögen.
  • 2. Du gehst den einfachsten Weg: Du meldest Dich bei Amazon.de oder einem Parfüm-Kosmetikportal als “affiliate” an. Wenn jemand über Deinen Partnerlink einkauft, verdienst Du Provision/ Werbekostenerstattungen. Mit Abrechnung und Versand etc. hast Du nichts zu tun…
  • 3. Du eröffnest eine eigene Parfümerie-Kosmetikgeschäft. Du kaufst über den Großhandel oder direkt vom Hersteller ein und verkaufst es über ein Einzelhandelsgeschäft. Damit stehst Du im direkten Wettbewerb zu Douglas und all den anderen etablierten Geschäften an Deinem Ort! Also hohes Risiko gepaart mit hohen Kosten.
  • 4. Du suchst Dir eine Vertriebsfirma, die Parfüms und Kosmetik etc. anbietet. Teste ausgiebig vorher, ob Du für die Produkte einstehen kannst. Du musst hinterher Dich vorrangig verkaufen. Wenn Du überzeugt hast, kaufen die Kunden von Dir. Bei der Auswahl des “richtigen” Partners helfen Dir oben angeführte Tipps. Teste vor allem auch, ob die Preise verkaufsfähig sind. Frage einfach im Freundeskreis, ob jemand zu den Preisen die Dinge kaufen würde. Gehe ins Reformhaus und Parfümerie etc., um Dich über die Preise zu informieren.
  • 5. Wenn Du weiter ein positives Gefühl hast, dann geht es mit dem Businessplan – Punkt 5 weiter. Denn Du willst ja nicht nur für ein paar Monate das Geschäft machen… So eine Partnerschaft ist langfristig zu sehen!

5. Der Businessplan

  • zu dem Thema Businessplan gibt auf Google und auch bei der IHK etc. unendlich viele Angebote. Wenn es nicht um Gründungszuschauss etc. geht, reicht ein kurzer Plan, um Ziele, Aufwand und Ertrag zu bestimmen.
  • In den komplexen Plänen geht es dann auch um detailliertere Umsatz-und Kostenberechnungen etc.